Meine Frau verzichtete auf langen Mutterschaftsurlaub, um ihren gut bezahlten Job nicht zu verlieren.

Meine Frau war nicht lange in Elternzeit, weil sie ihren gut bezahlten Job nicht verlieren wollte. Unsere Schwiegermutter kümmerte sich von morgens bis abends um unsere Tochter. Gisela, Marias Mutter, hat für uns geputzt, gewaschen und gekocht. Später riet sie uns, die Kleine in den Kindergarten zu schicken, damit sie mit anderen Kindern aufwächst. Wir entschieden mit meiner Frau, dass das nicht in Frage kommt, woraufhin meine Schwiegermutter sagte, dass sie sich nicht mehr um unser Kind kümmern könne, da sie erschöpft sei.

Meine Frau und ich haben ein kleines Kind. Unsere Tochter ist zweieinhalb Jahre alt. Wir haben lange auf sie gewartet, und uns bemüht, sie ist unser großes Glück und Segen. Eines Tages erfuhren wir die wunderbare Nachricht, die unser Leben für immer verbessern würde. Maria und ich wurden die Eltern eines kleinen Engels.

Neun Monate später wurde das liebste, wertvollste und schönste Mädchen der Welt geboren. Meine Frau, unsere Eltern und ich waren überglücklich. Schon von den ersten Lebenstagen an ist sie von ihrer Familie umgeben. Wir lieben sie sehr, und meine Frau nahm eineinhalb Jahre Elternzeit. Sie hatte eine Vereinbarung unterzeichnet, die besagte, dass sie entweder nach dieser Zeit zurückkehren oder der Job neu vergeben wird. Nach langem Drängen stimmten sie dieser Lösung zu.

Im vergangenen Jahr kümmerte sich Giselas Mutter tagsüber um das Enkelkind, während wir am Abend von der Arbeit kamen und die Verantwortung übernahmen. In dieser Zeit lief alles gut, Gisela kümmerte sich gern um unser Mädchen und klagte nie.

Doch zuletzt änderte sich die Situation grundlegend, und sie fordert, von der Aufgabe als Babysitter entbunden zu werden. Sie gibt uns wenig Erklärungen, sondern stellt lediglich Bedingungen. Auf Nachfrage sagte Marias Mutter, das Kind brauche den Kontakt zu anderen Kindern und müsse früh soziale Erfahrungen sammeln.

Natürlich hört man solche Ratschläge ständig im Fernsehen, und sie beginnt, in ihrem Sinne zu handeln. Meine Frau und ich lehnten die Idee eines Kindergartens sofort ab. Viele unserer Freunde sagen, dass Kinder regelmäßig krank werden, sobald sie in den Kindergarten gehen. Daher beschlossen wir, darauf zu verzichten und das Kind zuhause zu betreuen. Sie wäre dadurch nur gesünder, schließlich ist sie unser einziges Kind, und wir widmen ihr viel Aufmerksamkeit.

Maria machte das ihrer Mutter klar, die aber darauf bestand, dass sie zu müde sei, um weiter hinter dem Kind herzulaufen. Sie stellte uns vor vollendete Tatsachen, dass sie nicht mehr auf die Kleine aufpassen werde, und das war’s dann.

Wie sollen wir uns nach so etwas noch verständigen? Was für eine Frau! Sie will das Kind in den Kindergarten geben, obwohl sie selbst bei ihm sein könnte.

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