Vater verspricht, den Sohn im neuen Jahr zur Mutter zu bringen: Oma hofft auf Wiedervereinigung der Familie.

Der Vater sagte, dass er seinen Sohn nach Neujahr zur Mutter bringen würde. Die Oma hoffte, dass das Treffen etwas bewirken würde und die Mutter zum Kind zurückkäme.

Eine Frau aus einem Dorf erzählte eine Geschichte. Ihr Sohn heiratete ein Mädchen, und das junge Paar zog in die Wohnung der Eltern. Bald darauf kam ihr Sohn auf die Welt, und alle freuten sich über den kleinen, entzückenden Jungen.

Als der Junge ein Jahr alt wurde, zog die Mutter aus und ließ das Kind beim Vater und der Oma. Nach einiger Zeit ließen sich die Eltern scheiden, und der Sohn lebte bei der Oma. Sein Vater hatte durch die Arbeit wenig Zeit für ihn und war ständig unterwegs, sie hatten nur telefonisch Kontakt.

Die Oma verließ frühmorgens das Haus, um zur Arbeit zu gehen, und machte vorher immer Frühstück für ihren Enkel. Der Junge ging alleine zur Schule, er war darauf trainiert, sich selbst zu pflegen, um immer ordentlich und sauber auszusehen.

Eines Tages, als der Junge zur Schule ging, wurde er von Hunden angegriffen und hatte Angst, alleine die Straße entlangzugehen. Die Oma holte ihn ab und brachte ihn zur Schule, das Kind hielt aus Angst fest ihre Hand.

Der Kleine fragt oft nach seiner Mutter und überlegt, wann sie ihn endlich zur Schule bringen wird, erträumt sich, wie das wäre und worüber sie sprechen würden. Die Oma verspricht ihm, dass die Mutter ihn bald besuchen wird, und dabei kommt ihr immer eine Träne. Das Kind hört seiner Oma aufmerksam zu und hofft, dass sie die Wahrheit sagt.

Vor Neujahr kam der Vater von einer Reise zurück und umarmte seinen Sohn fest, woraufhin der sagte: „Papa, ich will zu Mama, ich vermisse sie so sehr. Die anderen Kinder sind immer bei ihren Müttern.“

Der Vater sagte, er würde ihn nach Neujahr zur Mama bringen. Die Oma hoffte, dass das Treffen helfen würde und die Mutter zurückkehrte.

Nach einiger Zeit besuchten sie gemeinsam ein Geschäft und kauften ein Geschenk für die Mutter. Leider kehrten sie bald zurück, und der Junge wischte sich mit kleinen Händen die Tränen ab und fragte, warum seine Mutter ihn nicht liebt.

Die Mutter ließ sie nicht einmal herein, sondern schlug ihnen die Tür vor der Nase zu. Die einzige Erinnerung des Kindes an seine Mutter wird eine sein, die immer schmerzt. Vielleicht erinnert sich die Mutter im Alter an ihn, wenn sie ganz allein ist.

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