Jeden Tag gehe ich mit meinem vier Monate alten Sohn im Park spazieren. Dort gibt es einen wunderschönen, rauschenden Fluss. Egal, wie das Wetter ist, das Kind braucht frische Luft. Dieses Mal war unser Spaziergang etwas, an das ich mich für den Rest meines Lebens erinnern werde. Wenn es nicht einen Fischer gegeben hätte, hätte diese Geschichte ein tragisches Ende gehabt.
Ich werde Robert für den Rest meines Lebens dankbar sein, denn wenn er nicht so heldenhaft gewesen wäre, weiß ich nicht, was mit meinem kleinen Jungen geschehen wäre.
Das Wetter an diesem Tag war einfach schrecklich, es regnete und der Boden war schlammig. Zusammen mit Mark gehe ich mit unserem Hund spazieren. Jesse ist ein Spaniel und ein erwachsener Hund. Mein Mann ist auf einer Geschäftsreise, also muss ich mit ihr Gassi gehen.
Plötzlich raschelte etwas im Gebüsch, und der Hund rannte in die Richtung des Geräusches. Ich konnte sie nicht mehr halten, und die Leine riss mir aus den Händen und schlug gegen den Kinderwagen mit dem Baby. Ich rutschte auf dem nassen Boden aus und fiel in eine Pfütze. Als ich aufstand, sah ich, dass der Kinderwagen mit dem Baby bereits von der Strömung mitgerissen wurde. Jessie stand am Ufer und bellte. Ich war wirklich erschrocken.
Es war gut, dass Robert sich rechtzeitig orientieren konnte und den Kinderwagen auffing. Mark ist zum Glück nicht verletzt worden, er ist nicht einmal nass geworden. Ich lief schnell zur Brücke und rannte sofort auf die andere Seite, wo mein Kind bei dem Retter war. Ich wusste nicht, wie ich mich bei ihm bedanken sollte. Vorsichtshalber fuhren wir ins Krankenhaus, um sicherzugehen, dass es Mark gut ging.
Mein Mann kam sofort von einer Geschäftsreise zurück und belohnte den Retter unseres Sohnes großzügig.