Ich nahm die alten Fotos heraus, die mich zum Lächeln brachten, und das Foto von meiner Tochter und ihrer Familie, das mich nur traurig machte, warf ich ins Feuer

So geschah es, dass ich für meine Familie überflüssig wurde. Niemand hat es mir ins Gesicht gesagt, aber ich konnte es spüren und mit bloßem Auge sehen. Meine eigene Tochter ist ständig auf der Arbeit, mein Schwiegersohn beachtet mich nicht, und meine Kinder sind unhöflich. Ich wusste das schon lange und konnte nichts dagegen tun.

Alles, was ich tun konnte, war zu ertragen. Es schien, als warteten sie nur darauf, mich loszuwerden, und ich wiederum wartete darauf, wegzukommen.

Ich war unterernährt und trug meine alten Kleider. Ich hatte kein Geld, um neue Kleidung zu kaufen, und meine Tochter wollte mir nichts kaufen. Zum Glück hatte ich gute Nachbarn, die mir Kleidung brachten, mich zum Tee einluden und mit denen ich reden konnte.

Früher war ich bei meiner Arbeit ein sehr angesehener Mann, ich verdiente viel Geld und konnte die Wohnung kaufen, in der wir jetzt leben. Aber jetzt bin ich alt und niemand braucht mich mehr. Jetzt kann ich nichts mehr tun, man kann mir keine Arbeit mehr anvertrauen. Manchmal sitze ich aber mit meinen Enkeln zusammen. Mein Schwiegersohn sagt oft:

– Wenigstens hat jemand etwas von meinem Großvater, er setzt sich zu den Kindern, sonst isst er nur Brot für nichts.

Natürlich respektieren mich meine Enkelkinder auch nicht. Und die Familie meiner Tochter ist nicht freundlich, jeder hat seine eigenen Interessen. Von außen kann man nicht einmal erkennen, dass sie eine Familie sind. Ich habe sie selten über irgendetwas reden hören. Sie sind jung, sie haben Freunde und Bekannte, und ich bin einsam, ich habe niemanden. Ich habe versucht, eine Beziehung zu meiner Tochter und ihrer Familie aufzubauen, aber ich habe keine Gegenleistung erhalten.

Aber ich bin es nicht gewohnt, mich zu beschweren. Ich habe alles für mich behalten. Nur gelegentlich ging ich im Park spazieren, wenn das Wetter schlecht war und niemand da war. Dann konnte ich über mein bitteres Schicksal nachdenken und gelegentlich einem Mann Träne vergießen.

Nach diesen Gedanken packte ich meine Sachen. Es gab niemanden, der mich zum Bahnhof begleitete, und ich musste mit schweren Taschen einen Trolleybus zum Bahnhof nehmen. Ich war sehr müde, aber ich hatte nicht vor, mein Ziel aufzugeben. Mein Zug kam also an. Ich setzte mich auf meinen Platz und atmete erleichtert auf. So glücklich war ich schon lange nicht mehr gewesen. Ich sah mir das Foto meiner Tochter und ihrer Familie an, die mir nun wie völlig Fremde erschienen.

Endlich hatte ich mein Zuhause erreicht, und es war so schön hier. Es gibt keinen besseren Ort als hier. Die Luft ist hier besser, und es gibt immer Arbeit, ich werde hier gebraucht, denn es gibt immer Arbeit im Dorf.

Dieses Haus ist etwas Besonderes für mich, hier bin ich geboren und aufgewachsen. Plötzlich kamen die Erinnerungen zurück und ich begann zu lächeln. Ich erinnerte mich an meine Mutter und meinen Vater, wie sehr sie mich liebten, und später daran, wie gut sie ihre Enkelin behandelten, wenn wir zu Besuch kamen. Wer hätte gedacht, dass das Leben einmal so verlaufen würde, aber im Alter würde ich zur Last werden.

Im Haus ist alles noch so wie früher, nur leer und einsam. Die gleiche Atmosphäre herrschte in meiner Seele. Sind diese Erinnerungen die besten, die ich je hatte, oder werde ich jemals in meinem Leben glückliche Momente erleben?

Ich nahm die alten Fotos heraus, die mich zum Lächeln brachten, und das Foto von meiner Tochter und ihrer Familie, das mich nur traurig machte, warf ich ins Feuer.

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