Ich war mit dem perfekten Mann zusammen. Meinem Glück waren keine Grenzen gesetzt. Ein Jahr später erfuhr ich, dass ich schwanger war. Wir beschlossen gemeinsam, dieses Kind zu bekommen. Aber als unser Sohn geboren wurde, hat sich mein Geliebter sehr verändert. Dann packte er seine Sachen zusammen und ging. Als er sich verabschiedete, warf das Baby alle seine Zukunftspläne über den Haufen.
Im Alter von dreiundzwanzig Jahren stand ich mit einem kleinen Kind allein da. Ich musste bei meinen Eltern leben, die mir mit dem Baby sehr geholfen haben. Vier Monate später trat John in mein Leben und lebte im Ausland. Ich vertiefte mich so sehr in meine Beziehung zu ihm, dass ich meinen Sohn vergaß. Wir sprachen jeden Tag miteinander und planten unser gemeinsames Leben. Ich war sehr glücklich, bis er seinen Standpunkt darlegte.
Ich habe zwei Wochen lang über sein Angebot nachgedacht. Das war nicht genug Zeit, um die richtige Entscheidung zu treffen. Ich beschloss jedoch, diesen Schritt zu tun, um mein Leben zu verbessern.
In der Nacht meiner Abreise küsste ich meinen Sohn, der friedlich in seinem Bettchen schlief. Ich hinterließ meinen Eltern einen Zettel, in dem ich sie bat, sich um meinen Sohn zu kümmern, da ich ins Ausland gehen würde.
Auf dem Weg zum Flughafen beunruhigte mich der Gedanke, dass ich meinen Sohn im Stich gelassen hatte. Ich war jedoch davon überzeugt, dass meine Eltern ihm sicher mehr bieten konnten als ich. Außerdem hatte ich vor, mir eine Arbeit zu suchen, um meinem Sohn jeden Monat Geld schicken zu können. In einem Augenblick wurde mir klar, dass ich vielleicht die wichtigste Entscheidung meines Lebens traf.
Zum Glück kam ich rechtzeitig zur Vernunft. Ich trennte mich von Jan, nahm ein Taxi und fuhr zurück zu meinem Sohn. Ich öffnete leise die Tür, warf den Zettel in den Mülleimer, ging zu meinem Sohn hinüber und sah ihn eine Stunde lang an. Dann wurde mir klar, dass ich ihn nie verlassen würde.
Mein Sohn ist der wichtigste Mensch in meinem Leben.
Mein Sohn ist jetzt vier Jahre alt. Wir leben immer noch bei meinen Eltern.
Ich habe einen Job gefunden und bin sehr froh, dass sich alles so entwickelt hat. Ich habe meinen Eltern nie etwas davon erzählt.
Aber ich bin Gott unendlich dankbar, dass ich noch rechtzeitig zur Vernunft gekommen bin und nicht den größten Fehler meines Lebens gemacht habe.
