Die Schwiegermutter schlug Folgendes vor:** Wir ziehen zu ihr, und unsere Wohnung vermieten wir. Es gab kaum eine andere Wahl, also stimmten wir zu. Solange mein Mann zu Hause war, behandelten mich alle freundlich, aber sobald er das Haus verließ, änderte sich alles. Ich wurde regelrecht in meine Schranken gewiesen und durfte nicht einmal in die Nähe des Kühlschranks kommen.

Die Schwiegermutter schlug Folgendes vor: Wir ziehen zu ihr, und unsere Wohnung vermieten wir. Es gab kaum eine andere Wahl, also stimmten wir zu. Solange mein Mann zu Hause war, behandelten mich alle freundlich, aber sobald er das Haus verließ, änderte sich alles. Ich wurde regelrecht in meine Schranken gewiesen und durfte nicht einmal in die Nähe des Kühlschranks kommen.

Ich weinte oft vor meinem Mann und versuchte ihm zu erklären, was vor sich ging, aber er glaubte mir nicht. Er meinte, seine Mutter und Schwester würden niemals so etwas tun. Besonders misstrauisch war er, als ich ihm erzählte, dass sie meine Haarbürste mit etwas Klebrigem beschmierten. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch ausgehalten hätte, wenn nicht eines Tages etwas Entscheidendes passiert wäre.

Normalerweise verließen mein Mann und ich morgens gemeinsam das Haus: Er ging zur Arbeit, und ich brachte die Kinder in den Kindergarten. Doch an diesem Morgen war **Johannes** etwas krank und entschied sich, zu Hause zu bleiben. Ich ging los, um einige Erledigungen zu machen, und als ich zurückkam, stieß ich im Türrahmen mit **Martins** (dem Partner meiner Schwägerin **Katrin**) zusammen.

– Hey du, geh schnell Bier holen!
– Bist du völlig verrückt? – fragte ich entsetzt.
– Hast du mich nicht verstanden? Ich sagte, schnell! Soll ich es wiederholen?

Aus der Küche kam die Schwiegermutter:
– Genau so! Sie soll wenigstens einmal etwas Nützliches tun, diese Nichtsnutzige! Und den Müll kann sie auch gleich mitnehmen.

In diesem Moment öffnete sich die Tür zu unserem Zimmer, und **Johannes** trat heraus. Eine bedrückende Stille legte sich über den Raum. Die Schwiegermutter verschwand augenblicklich in der Küche, und mein Mann trat auf den unverschämten **Martin** zu, packte ihn am Kragen und warf ihn die Treppe hinunter. Dabei rief er laut, dass er nie wieder hier auftauchen solle.

**Katrin** wollte etwas sagen, zuckte aber nur mit den Schultern. Die Schwiegermutter versuchte, sich zu verteidigen, aber **Johannes** unterbrach sie sofort. Er rief die Mieter an und kündigte ihnen, dass dies ihr letzter Monat in unserer Wohnung sei. Dann sagte er entschieden zu seiner Mutter und Schwester: „Wenn ihr mich oder meine Frau bis zum Monatsende noch einmal beleidigt, dann könnt ihr mich als euren Sohn abschreiben.“

Einen Monat später zogen wir zurück in unsere eigene Wohnung. Doch dieser Albtraum verfolgte mich noch lange. Die Schwiegermutter und der Schwiegervater verleugneten **Johannes**, aber es war ihm völlig egal. Er sagte sogar, dass er sie weder sehen noch kennen wolle.

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