“Zwei Wochen, um alles zusammenzupacken und eine andere Wohnung zu finden”. Töchter beleidigt

Sara war schon in jungen Jahren ohne Ehemann. Sie zog ihre beiden Töchter allein auf. Gleichzeitig hörte man nie eine einzige Beschwerde von ihr. Die Töchter wuchsen nicht nur auf, sondern erhielten auch eine gute Ausbildung. Sie wurden von ihrer Mutter unterstützt. Sie hatte zwei Jobs, um ihre Ausbildung zu finanzieren.

Und dann brachte die Älteste einen Jungen mit und sagte, er sei ihr zukünftiger Ehemann, nur habe er keine Wohnung. Dann bekam sie ein Baby, und ein Zimmer musste an die junge Familie zurückgegeben werden, und Sarah zog zu ihrer zweiten Tochter.

Zunächst dachte die Frau, es sei nur eine vorübergehende Lösung. Das junge Paar würde sich eine eigene Wohnung verdienen und ihr Leben würde wieder so sein wie vorher. Aber ihre Tochter und ihr Schwiegersohn bemühten sich nicht besonders. Und warum sollten sie sich auch anstrengen, wenn sie ein Dach über dem Kopf hatten und immer etwas zu essen im Kühlschrank war. Übrigens gab auch Sara allen zu essen.

Aber sie wurde nicht mit Dankbarkeit bedacht. Stattdessen kam es zum Streit in der Familie. Die jüngste Tochter meinte, es ginge sie nichts an, die Toilette nach ihrem Schwiegersohn zu putzen. Die ältere Tochter sagte, sie habe ein kleines Kind und keine Zeit für irgendetwas. Der Schwiegersohn entgegnete, dass die Müllabfuhr und der Abwasch nicht zu den Aufgaben eines Mannes gehörten, er verbringe seine Tage vor dem Computer.

Die Atmosphäre in der Wohnung wurde so bedrückend, dass sie nicht einmal mehr nach Hause gehen wollte. Und als Sara ihrer Tochter vorschlug, sie solle mit ihrem Mann und ihrer Enkelin in eine Mietwohnung ziehen, bekam sie zur Antwort: “Wir sammeln für eine Wohnung: “Nun, wir nehmen eine Hypothek auf. Woher sollen wir das Geld dafür nehmen?”. Und so blieben sie.

Der letzte Strohhalm war, als die Jüngste ihren Freund mitbrachte: “Mama, er kommt aus einer anderen Stadt, er wird bei uns wohnen”. Sara wunderte sich: “Wo? In der Küche?”. Aber ihre Tochter erwartete offensichtlich eine ähnliche Frage, und so erklärte sie ruhig, dass die Küche nicht sehr praktisch sei. Aber wenn ihre Mutter in die Küche umziehen würde, hätte sie ein Zimmer ganz für sich allein.

Sara konnte es nicht mehr ertragen. Irgendwann wurde ihr klar, dass niemand auf ihre Meinung Rücksicht nehmen würde. Und wenn es sein müsste, würde man Papiere aufsetzen, um sie in ein Altersheim zu schicken.

Sie stellte ein Ultimatum: “Zwei Wochen, um eure Sachen zu packen und eine andere Wohnung zu finden”. Die Töchter nahmen daran Anstoß und versprachen, ihre Mutter nicht zu ihren Enkeln zu lassen. Und im Allgemeinen würde sie im Alter allein gelassen werden. Doch Sarah ließ sich nicht beirren. Wenn das ihr Schicksal sein soll, dann soll es so sein. So soll es sein. Die Zeit ist gekommen, dass sie unabhängig werden.

Nun steht ihr 50. Geburtstag vor der Tür. Sie weiß nicht, ob ihre Kinder kommen werden, um ihr alles Gute zu wünschen. Glauben Sie, dass die Mutter das Richtige getan hat, indem sie ihre Töchter aus der Wohnung geworfen hat? Was würden Sie an ihrer Stelle tun?

 

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