Ewige LiebeDoch selbst in der Stille der Ewigkeit fand ihre Liebe einen neuen Klang, der niemals verhallte.

— Essen wir heute? – Der Vater polterte in die Küche und ließ sich auf den Hocker am Tisch fallen. Die Beine kratzten unangenehm über den Boden. Die Mutter schwieg, und Frieda spannte in ihrem Zimmer.

— Mit wem rede ich? Sieh mich an! – brüllte der Vater und schlug mit der Faust auf den Tisch.

Frieda wusste, dass die Mutter sich umdrehte, Angst aus ihren Augen quoll.

— Was glotzt du? Futter her! Ein Mann kommt von der Arbeit. Ich kenne euch Weiber, nichts als quatschen und euch aufspielen, – murmelte er leiser.

Die Mutter klapperte mit Geschirr, nahm hektisch einen Teller vom Abtropfgitter über der Spüle.

— Schon wieder Nudeln? Ich kann sie nicht mehr sehen, – knurrte der Vater. Frieda kauerte in ihrem Zimmer und wartete auf das Klirren eines zerbrochenen Tellers. Nein, es ging gut… Eine Weile war es still in der Küche. Frieda kam aus ihrem Zimmer und spähte in die Küche. Der Vater saß mit dem Rücken zu ihr. Die Mutter winkte ihr zu – geh weg. Und Frieda verschwand aus dem Türrahmen, als wäre sie nie da gewesen. Sie schloss sich in ihrem Zimmer ein und vergrub sich in einem Schulbuch, doch nach jedem Satz hielt sie inne und lauschte. Es war ruhig. Heute benahm sich der Vater ziemlich gelassen. Dann hörte sie, wie er an ihrer Tür vorbei ins Schlafzimmer der Eltern trottete, etwas vor sich hin murmelnd, und dort verstummte.

Sie hörte das fast jeden Tag. An den Geräuschen erkannte sie, was in der Küche geschah. Der Vater hatte keine feste Arbeit. Er hielt sich nirgendwo lange wegen der Sauferei, schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch. Wenn die Mutter nicht da war, vermied Frieda es, mit ihm in der Wohnung zu bleiben; sie ging nach der Schule zu Freundinnen oder saß auf den Treppenstufen im Hausflur und wartete auf die Mutter.

— Hallo. Was sitzt du auf der Treppe? Schlüssel vergessen? – Niklas blieb vor Frieda stehen. Er wohnte im fünften Stock.

— So ähnlich, – brummte sie. Es war ihr peinlich, dass er sie auf der Treppe erwischt hatte.

Niklas ging an ihr vorbei, stieg zwei Stufen hoch und blieb stehen.

— Du frierst, man darf nicht auf Betonstufen sitzen. Komm zu mir.

Frieda antwortete nicht.

— Komm schon, – sagte Niklas streng, und sie gehorchte. Er war ein Älterer, und sie war es gewohnt, auf Ältere zu hören.

Niklas öffnete die Tür seiner Wohnung und ließ Frieda vorgehen.

— Mama, ich bin da. Und nicht allein! – rief er und schlug die Haustür zu.

— Mit wem denn? – In den Flur trat Gertrud Schmidt, Niklas’ Mutter.

— Guten Tag, – grüßte Frieda leise.

— Guten Tag. Du bist Frieda, oder?

— Stell dir vor, ich komme die Treppe hoch, und sie sitzt auf den Stufen, – sagte Niklas, während er seine Jacke auszog.

— Schlüssel vergessen? – fragte Gertrud. – Zieht euch aus und wascht die Hände, ich wärme das Mittagessen auf.

Frieda ging ins Wohnzimmer und sah sich um. Die Wohnung war genauso geschnitten wie ihre, aber gemütlicher und schöner. Das Essen schmeckte wunderbar, obwohl es nur Hühnersuppe und Nudeln mit Würstchen gab.

— Danke, es war sehr lecker, – bedankte sie sich.

— Nächstes Mal setz dich nicht auf die Treppe, komm gleich zu uns, – sagte Gertrud. – Abgemacht?

Frieda nickte.

— Danke, Mama. Wir gehen in mein Zimmer. Komm, – Niklas stand auf und winkte Frieda mit der Hand. Sie sah zu Gertrud, die zustimmend nickte.

In Niklas’ Zimmer staunte Frieda, wie ordentlich es war: keine Sachen herumgeworfen, sauber, an der Wand Poster von bekannten Bands und von bunten Motorrädern.

— Magst du Rennen? – fragte sie.

— Nicht besonders, die Poster sind nur hübsch.

— Ich habe keinen Computer. Na ja, einen Monitor gab es mal, den hat mein Vater kaputtgeschlagen. Kein Geld für einen neuen.

— Ich habe ein Tablet, willst du es haben? – bot Niklas sofort an.

— Nein, wenn mein Vater es sieht, verkauft er es.

— Dann komm zu mir und lerne, wenn du musst.

— Und du, weißt du schon, was du nach der Schule machen willst? – Frieda berührte ein Flugzeugmodell. – Selbst gebaut?

— Klar. Ich will an die Technische Universität, Flugzeugbau studieren.

— Wirst du Pilot?

— Nein, Flugzeuge konstruieren, – lächelte Niklas überlegen.

Alle Mädchen in ihrer Klasse fanden ihn gut. Ein Traumtyp. Morgen würde sie in der Schule erzählen, dass sie bei Niklas Schmidt zu Hause war, dann würden sie alle vor Neid platzen.

Die Zeit verflog im Gespräch. Frieda sah auf die Uhr und sprang auf.

— Ich muss los, Mama ist bestimmt schon da.

Es fiel ihr schwer zu gehen, aber sie wollte die Gastfreundschaft nicht ausnutzen. Niklas brachte sie zur Tür.

— Komm wieder, setz dich nicht auf die Treppe, – sagte er zum Abschied.

Frieda trat in ihre Wohnung und sah Mamas Mantel an der Garderobe. Aus der Küche hörte sie Geschirrklappern – die Mutter kochte das Abendessen.

— Wo kommst du so spät her? – schaute sie aus der Küche.

— Ich war im fünften Stock, in der Wohnung 15.

— Du solltest nicht in fremden Wohnungen herumlungern. Was sollen die Leute von uns denken? Willst du essen?

— Nein, Tante Gertrud hat mich gefüttert. Ich gehe Hausaufgaben machen. Ist er da? – Hörst du nicht? Er schnarcht wie ein Dampfross. Wo hat er nur das Geld her? Schon wieder besoffen, – seufzte die Mutter.

Von da an war Frieda oft bei Niklas. Traf sie ihn in der Pause, nickte sie und wurde rot. Er grüßte und ging weiter.

Manchmal war Niklas nicht zu Hause; er trainierte abends im Sportverein. Dann erzählte Tante Gertrud von ihrem Sohn und von ihrem Mann, der vor einigen Jahren gestorben war.

Der Winter wurde Frühling, der Sommer kam. Frieda ging nicht mehr zu Niklas hoch, sondern traf sich mit Freundinnen oder saß auf der Bank vor dem Haus.

— Warum kommst du nicht mehr? – fragte Niklas sie eines Tages auf der Straße. Frieda zuckte mit den Schultern.

— Hast du schon deine Prüfungen bestanden? Wann fährst du zum Studium?

— Ich fahre nicht. Ich studiere hier an der Fachhochschule. Ich will meine Mutter nicht allein lassen.

— Toll! – freute sich Frieda.

Im Herbst kam sie einmal zu ihm, angeblich wegen einer Matheaufgabe. Aber irgendwie wollte das Gespräch nicht mehr so locker fließen wie früher. Frieda war befangen, fühlte sich gehemmt und unbeholfen. Er hatte sich verändert, war erwachsener und noch schöner geworden.

Diesen Winter starb der Vater – an gepanschtem Schnaps vergiftet. Die Mutter weinte nicht einmal auf der Beerdigung, aber Frieda hatte irgendwie Mitleid mit ihm. Jetzt gab es keinen Grund mehr, auf die Mutter zu warten, keinen Anlass, zu Niklas zu gehen.

Die Mutter zuckte noch lange bei jedem Klingeln zusammen, und in ihren Augen flackerte Angst.

— Mama, was ist? Er ist doch nicht mehr da, – sagte Frieda.

— Gewohnheit, – antwortete die Mutter.

Frieda besuchte schon die elfte Klasse. Eines Abends stand sie am Fenster und wartete auf Niklas.

— Was machst du im Dunkeln? Suchst du wieder nach Niklas? – Die Mutter kam ins Zimmer und machte Licht.

— Ich schaue nur aus dem Fenster, – sagte Frieda ärgerlich, weil sie ertappt worden war.

— Er ist erwachsen, er hat eine Freundin. Eine Hübsche. Mach lieber deine Hausaufgaben, – seufzte die Mutter.

Niklas hat eine Freundin! Friedas Herz zerriss vor Schmerz und Eifersucht. Sie hatte die Freundin nie gesehen, hasste sie aber schon. Eines Tages traf sie die beiden im Hof.

— Frieda? Hallo, warum kommst du nicht mehr vorbei? – fragte Niklas freundlich. Seine Freundin stand daneben und musterte Frieda mit eiskaltem Blick. Aufgrund ihrer Größe sah sie auf Frieda herab, fast verächtlich, wie auf eine Maus. Niklas war auch groß, aber er sah Frieda anders an.

— In welche Klasse gehst du jetzt?

— In die Abschlussklasse.

— Wie die Zeit vergeht. Du siehst gut aus, bist erwachsen geworden, kaum zu erkennen. Was machst du nach der Schule?

— Niklas, lass uns gehen. – Die Freundin zog ungeduldig an seinem Arm.

— Tschüss, viel Glück! – sagte Niklas, und sie gingen Arm in Arm.

Frieda sah ihnen lange nach. „Kalt wie ein Fisch, und statt Augen hat sie Eisstückchen eingesetzt, – dachte sie wütend. – Klar, der Name Schneekönigin würde besser passen, aber das wäre zu viel Ehre.“ Und sie nannte die Freundin insgeheim „Fischauge“.

Die Zeit verging, Frieda machte Abitur und begann ein Medizinstudium. Niklas hatte sein Diplom und einen Job, bald kaufte er sich ein Auto. Frieda lernte, es am Motorengeräusch zu erkennen, und rannte ans Fenster, wenn er vor dem Haus vorfuhr.

Eines Tages kam Frieda von der Uni und traf im Hof Frau Schmidt. Die ging langsam mit einem Stock, hinkte deutlich.

— Guten Tag, Tante Gertrud, – grüßte Frieda. – Was ist mit Ihnen los, warum hinken Sie?

— Mein Bein tut weh, ich kann kaum noch gehen. Der Arzt sagt, ich brauche eine Operation, künstliches Hüftgelenk, aber ich habe Angst, – klagte Gertrud.

— Sagen Sie mir, was ich kaufen soll, ich laufe zum Laden, das ist kein Problem, – bot Frieda sofort an.

— Geh mal, Niklas ist sowieso nie da…

So kam Frieda wieder öfter zu Niklas, traf ihn aber nur selten. Sie ging einkaufen, half seiner Mutter beim Putzen.

Einmal fasste sie Mut und fragte nach Niklas’ Freundin.

— Lara ist natürlich hübsch, aber viel zu affektiert. Sie schweigt die ganze Zeit, man weiß nicht, wie man sie ansprechen soll. Sie ist mir irgendwie fremd. Du bist wie eine von uns. So eine Braut braucht mein Sohn nicht, – seufzte Gertrud. – Warum fragst du? Hast du dich etwa in ihn verliebt?

Frieda senkte den Blick.

— Sei nicht traurig. Wenn du ein bisschen älter wärst, gäbe es keine bessere Frau für Niklas. Du wirst schon noch deine Liebe finden.

— Ich brauche keine andere Liebe, – sagte Frieda leise und rannte weg.

Einmal ging sie zu Gertrud, um zu fragen, was sie einkaufen solle. Die Tür öffnete Fischauge.

— Was willst du? – fragte sie unfreundlich.

— Ich wollte zu Tante Gertrud…

— Sie ist nicht da. Niklas hat sie mit dem Auto ins Krankenhaus gebracht.

Es schien, als hätte Fischauge ihr Kinn extra hoch gereckt, um auf Frieda herabzusehen.

— Was treibst du dich hier dauernd herum? – Funkelten ihre Eis-Augen.

— Ich treibe mich nicht herum, ich helfe Tante Gertrud, gehe einkaufen.

— So eine Hilfe. Komm nicht mehr her. Wenn nötig, helfe ich selbst. Wir heiraten bald, Niklas und ich, und werden hier wohnen. Geh weg, sonst verschwinden nach dir Sachen, – sagte Fischauge grob.

— Welche Sachen? – wurde Frieda rot.

— Ein Ring. Ich habe ihn im Bad auf dem Waschbecken liegen lassen. Als ich zurückkam, war er weg. Du hast ihn genommen, wer sonst.

— Ich gehe nie weiter als bis zum Flur, – rief Frieda empört.

— Das weiß ich nicht, vielleicht kamst du, als ich nicht da war. Gib ihn lieber freiwillig zurück, sonst rufe ich die Polizei. – Fischauge beugte sich vor, die bösen Eis-Augen waren ganz nah. Frieda wich zurück.

— Ich habe deinen Ring nicht genommen!

— Beweise es. – Fischauge machte einen Schritt auf sie zu. Frieda hielt es nicht aus, riss die Tür auf und stieß mit Niklas zusammen.

— Warum redet ihr so laut? Man hört es auf der Treppe. – Niklas blickte von Frieda zu Fischauge. Frieda drehte sich um.

Fischauge richtete sich auf und lächelte Niklas liebenswürdig an.

— Schon zurück? – fragte sie, als ob nichts gewesen wäre.

Frieda wollte wegrennen, aber Niklas hielt sie am Arm fest.

— Was ist passiert?

— Sie… sie hat mich beschuldigt, ihren Ring gestohlen zu haben. Ich habe nichts genommen, ich war nicht mal im Bad.

— Welcher Ring? – Niklas hielt Frieda fest und sah Fischauge an.

— Der mit dem rosa Stein. Ich glaube, ich habe ihn verloren, ich weiß nicht, wo ich ihn hingelegt habe. Ich habe sie gefragt, ob sie ihn gesehen hat, – erklärte Fischauge mit Honigstimme.

— Sie lügt! Sie hat gesagt, ich hätte ihn gestohlen, sie wollte die Polizei rufen. – Frieda riss ihren Arm los und rannte die Treppe hinunter. Tränen würgten sie.

— Ach, haut beide ab! – rief Frieda verzweifelt, als sie in ihre Wohnung stürmte und die Tür zuschlug.

— Was ist los? – Die Mutter kam in den Flur.

— Mama! – Frieda fiel ihr um den Hals und erzählte alles.

— Der Ring wird sich finden, weine nicht. Niklas wird das klären, – tröstete die Mutter die weinende Tochter.

Am nächsten Tag kam Niklas selbst. Die Mutter war nicht da.

— Ich muss mit dir reden, – sagte er.

Frieda führte ihn in ihr Zimmer. Als er ihr Foto auf dem Sekretär sah, grinste er. Frieda hatte es völlig vergessen. Sie wurde rot und senkte den Blick.

— Hast du es bei mir geklaut? Und sagst, du stiehlst nicht. – Frieda war verwirrt und wurde noch röter.

— Schon gut, ich habe nichts dagegen. Ich bin gekommen, um mich zu entschuldigen. Der Ring ist aufgetaucht.

— Wo?

— Ist das wichtig? – Jetzt wich Niklas ihrem Blick aus.

— Ja, es ist wichtig. Sie hat mich des Diebstahls bezichtigt. Glaubst du, das ist angenehm? – Friedas Stimme zitterte vor Kränkung.

Niklas legte seine Hände auf ihre Schultern.

— Frieda, entschuldige. Ich habe keine Sekunde geglaubt, dass du ihn genommen hast. Ehrlich. Lara gefiel es nicht, dass du so oft zu uns kamst, und sie wollte dich verleumden, damit du nicht mehr kommst. Der Ring… er ist aus ihrer Jackentasche gefallen, als sie die Jacke fallen ließ.

— Und du verzeihst ihr? Was, wenn sie deine Mutter des Diebstahls beschuldigt? Von ihr ist alles zu erwarten. Fischauge ist kalt!

— Hör auf! Sie ist nur eifersüchtig. – Niklas sah Frieda streng an und nahm die Hände von ihren Schultern.

— Niklas! Siehst du denn nichts?

— Was soll ich sehen? – Niklas blickte sie bedauernd an. Man sah, dass ihm das Gespräch lästig war.

— Ich liebe dich! – platzte Frieda heraus und erschrak selbst über ihren Mut. – Seit der fünften Klasse. Niklas, heirate sie bitte nicht. – Tränen zitterten in ihren Augen, Niklas’ Gesicht verschwamm.

— Frieda, weinst du? Es gibt keine Hochzeit. Wir haben uns getrennt.

— Wirklich? – Frieda blinzelte, und die Tränen liefen über ihre Wangen.

— Du bist so dumm. – Niklas drückte Frieda an sich. – Mama wird nächste Woche aus dem Krankenhaus entlassen. Komm zu ihr, hilf ihr, wenn nötig.

— Natürlich! Da musst du nicht bitten.

Niklas ging traurig und nachdenklich, aber Frieda hätte fast gejubelt. Keine Hochzeit!

Frieda lief jeden Tag zu Tante Gertrud, ging einkaufen, wischte Böden, half sogar beim Kochen. Niklas sah sie nicht – er kam spät. Sie verbrachte alle Abende im fünften Stock. Die Mutter schüttelte nur den Kopf.

Eines Tages traf Frieda Niklas auf der Treppe. Er roch deutlich nach Alkohol.

— Niklas, hast du getrunken? – Frieda sah ihn entsetzt an, dachte an ihren Vater, an die Angst in Mamas Augen…

— Na und? – Er schwankte auf sie zu. Frieda wich zurück, ohne den Blick von ihm zu lassen. – Frieda, warum siehst du mich so an? Hab keine Angst, ich werde nicht wie dein Vater… – sagte er plötzlich mit ganz nüchterner Stimme.

Am Samstag kam er mit einem Blumenstrauß zu ihr und lud sie ins Kino ein. Wie glücklich sie war!

Jetzt kam Niklas abends nicht mehr spät, sondern eilte nach Hause, wo Frieda mit seiner Mutter auf ihn wartete. Er trank nicht mehr. Sie gingen oft ins Kino, spazierten oder saßen in seinem Zimmer und küssten sich…

Friedas Liebe hatte Niklas’ Herz also doch geschmolzen.

— Viel Glück, ihr zwei. Tu ihr nicht weh, Niklas, – bat seine Mutter, als er Frieda einen Antrag machte.

— Ich verspreche, ich werde sie nie verletzen… – Frieda schmiegte sich an ihn wie ein junges Bäumchen an eine alte Eiche.

Und sie wusste: Wahre Liebe braucht Zeit und Geduld, aber sie besiegt am Ende jedes Eis.

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