Warum erleiden manche Frauen so viel Leid im Leben?

Meine Nachbarin Maria heiratete Peter – er war schon seit Jahren geschieden.

Sie lebten in einer Mietwohnung, weil sie keine eigene Wohnung hatten.

Sie hatten einen Sohn, aber Peter blieb nicht zu Hause, um bei der Betreuung des Kindes zu helfen, er machte die Frauen anderer Leute an und trank Alkohol in Kneipen.

Wenn er nachts ausging, kam er erst am Morgen nach Hause.

Seine Frau Maria wartete auf ihn, wartete auf ihn, bis sie schließlich besorgt zu Bett ging und ständig darüber nachdachte, wo er war. Und er war bei seiner neuen Geliebten.

Wenn er am Morgen nach Hause kam, sagte er seiner Frau gewöhnlich: „Es tut mir leid!“ und erfand irgendeine Lüge.

Seine Geliebte aber schrieb kleine Zettel, auf denen stand: „Peter gehört mir und nur mir!“ und steckte sie in seine Tasche oder in den Briefkasten.

Als seine Frau sie entdeckte, fingen sie an zu streiten und zu zanken, und einmal schlug er sie sogar.

Als das Kind heranwuchs, nahmen Marias Eltern es zu sich, damit es in Freiheit aufwachsen konnte und zu Hause keinen Zirkus erleben musste.

Und so ging es 7-8 Jahre lang immer weiter – sie traute sich nicht einmal, einen fremden Mann anzusehen, und er hatte immer wieder eine neue Geliebte.

Schließlich konnte meine Nachbarin das nicht mehr ertragen und reichte die Scheidung ein.

Maria tut mir leid, aber außer der Scheidung sehe ich keinen anderen Ausweg für sie.

Es ist besser, Peter sein Leben weiterleben zu lassen, vielleicht findet sie dann einen anständigen Mann oder hat endlich ihren Seelenfrieden.

 

 

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