Monica liebte es, ein gehobenes Leben zu führen. Teure Kleidung, teure Restaurants, Reisen ins Ausland, luxuriöse Automarken. Sie war auch eine häufige Besucherin von Schönheitssalons und Spas.

Nach sechs Monaten des Zusammenlebens mit Monika merkte Adam, dass etwas nicht stimmte. So hatte er sich seine zukünftige Frau nicht vorgestellt. Am Anfang war alles in Ordnung: Monika war ein sehr hübsches, gepflegtes Mädchen, die Art von Mensch, für die man sich nicht schämt, mit ihr auszugehen, wie man sagt. Außerdem hatte sie ein zartes Gemüt und konnte gut kochen. Nach der Arbeit warteten immer köstliche und ungewöhnliche Gerichte auf Adam, er freute sich und konnte sein Glück kaum fassen. Aus Freude schenkte er ihr gerne teure Geschenke, führte sie in teure Restaurants aus und einmal waren sie sogar zusammen auf Bali.

Nach drei Monaten Beziehung schlug Adam Monica vor, bei ihm einzuziehen. Nach dem Umzug begann sich Monica zu verändern. Leckere Abendessen wurden seltener, Monica liebte das gesellschaftliche Leben, und abends war sie oft nicht zu Hause. Adam war traurig, allein zu sein und vermisste seine Prinzessin. Ihre Forderungen nach Geschenken und Lebensbedingungen waren übertrieben geworden. Und Adam war zwar ein begabter Architekt, aber kein Millionär.

Monica kümmerte sich immer weniger um ihren Verlobten und die köstlichen Mahlzeiten, sondern stellte immer mehr Forderungen und Launen.

Adam bemühte sich, für Monicas Geburtstag bestellte er Diamantohrringe, aber er wurde nicht rechtzeitig für den Entwurf bezahlt und sagte ihr leider, er würde das Geschenk später überreichen. Monica war furchtbar beleidigt und fing an, sich zu streiten.

Silvester stand vor der Tür, Adam lud seine Eltern ein und bat seine Freundin, etwas Leckeres zu kochen, es stellte sich heraus, dass sie nicht kochen konnte. – Ich bin eine Frau, keine Köchin. Ich bringe Schönheit, ich bin eine Muse und ich inspiriere Männer, Dinge zu tun, mein Platz ist auf der Party, nicht in der Küche”, rief Monica. Adam war überrascht.

– Was soll das heißen, als wir uns kennen lernten, hast du mir köstliche Abendessen gekocht?
– Adam, ich habe gekauft oder bestellt, wie kannst du nur so naiv sein – lachte Monica.

Adam fühlte sich betrogen und gedemütigt durch eine solch dreiste Lüge. Für den Besuch seiner Eltern bestellte er Essen mit Lieferung und setzte sich gut zu ihnen. Monica war charmant und machte Smalltalk mit Adams Eltern. Doch der junge Mann hatte immer noch einen Kratzer auf seiner Seele.

Einige Zeit verging, und eines Abends, als er allein zu Hause saß, beschloss er, etwas zum Abendessen zu kochen, aber Monica hatte keine Gewürze dabei. Also beschloss er, einen Nachbarn zu besuchen. Die Nachbarin entpuppte sich als hübsche, lächelnde Frau, mit der man sich gut unterhalten konnte und die Adam die Rezepte für einige Gerichte verriet, und Gewürze hatte sie auch. Beim nächsten Mal bat die Nachbarin ihn, ihren Computer zu reparieren, der zu einem ungünstigen Zeitpunkt ausgefallen war, und sie musste einen Bericht für die Arbeit vorbereiten. Zum Dank schenkte Maria Adam einen leckeren selbstgebackenen Kuchen.

Und so besuchten sie sich immer wieder gegenseitig. Und da merkte Adam, dass Monika gar nicht die Richtige für ihn war, sondern Maria, die sparsame, freundliche und fürsorgliche Frau. Sechs Monate später heirateten sie. Und Monika, so erfuhr Adam von seinen Freunden, ist immer noch auf der Suche nach ihrem Prinzen.

 

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