Meine 16-jährige Tochter möchte heiraten. Sie ist noch ein Kind, aber sie ist so verliebt, dass sie bereits mit mir über das Heiraten spricht.
Wie kann ich ein vernünftiges Gespräch mit ihr führen, ohne sie zu verletzen? Ich möchte, dass sie diese so wichtige Entscheidung nicht überstürzt trifft.
Die Antwort des Experten:
Eine Möglichkeit, andere nicht zu verletzen, besteht darin, nur als Spiegel zu dienen.
Erkennen Sie das Recht der anderen Person an, verliebt zu sein, auch wenn es töricht ist.
Das Gespräch einer Mutter mit ihrer Tochter darüber, wie es mit ihrer ersten Liebe war – das ist eines der schwierigsten, aber auch verbindendsten Gespräche.
Sie will heiraten
Kein Vergleichen, Beurteilen oder Verurteilen!
Sie können ihr sagen: Ich verstehe dich, ich war auch jung.
Aber lassen Sie uns darüber sprechen, woher die Idee zu heiraten kommt?
Wir müssen auch über die blinde und bedingungslose Liebe und die visionäre Liebe sprechen.
Die erste ist zwischen Kindern und Eltern – da gibt es Hingabe.
Und die Partnerliebe ist diejenige, die ihre Augen offen hat.
Wir beginnen mit der Vorstellung, dass wir genau diese Art von Liebe finden werden, aber wir müssen in sie hineinwachsen, um zu verstehen, dass es zwischen Partnern keine Liebe gibt wie zwischen Kindern und Eltern.
Mit viel Liebe und Geduld müssen wir ihr unsere Erwartungen mitteilen.
Tun Sie das: Erklären Sie ihr, dass die Hochzeit nicht mehr lange auf sich warten lässt und dass Ihre Tochter ihre Beziehung noch ein paar Jahre lang miterleben kann – denn die Vorfreude auf das Ereignis ist manchmal viel schöner als das Ereignis selbst.
Keine Vorwürfe, denn die können das Gegenteil bewirken.
Und lassen Sie sie ihre eigene Entscheidung treffen.
Und welchen Rat würden Sie ihr geben?