Kocht für die Familie, aber die Freunde der Tochter essen alles auf!

Ich habe Essen für die Familie gekocht, aber die Freunde meiner Tochter haben alles aufgegessen!

Meine Tochter Greta ist die Seele jeder Gesellschaft. Ihre Offenheit und Freundlichkeit ziehen Freunde an wie ein Magnet. In unserem Haus in München ist immer etwas los – Kinder verschiedener Altersgruppen, nicht nur aus ihrer Klasse. Ich freue mich, dass sie so kontaktfreudig ist, aber in letzter Zeit ist die Situation aus dem Ruder gelaufen, und ich bin am verzweifeln.

Es begann damit, dass Greta Freunde mit nach Hause brachte. Draußen ist Winter, es ist kalt, und ich habe nichts dagegen, wenn die Kinder drinnen spielen. Früher gab es Tee und Kekse, Musik und Spiele. Ich fand es sogar süß, wie gastfreundlich sie war. Doch jetzt bringt sie fremde Jugendliche mit, die ich noch nie gesehen habe. Und ihr Benehmen ist schockierend.

Neulich kam ich von der Arbeit nach Hause und fand zwei fremde Teenager in der Küche. Sie aßen direkt aus dem Topf die Suppe, die ich für zwei Tage gekocht hatte. Nicht ein Löffel war übrig! Sie stapelten die dreckigen Teller ins Spülbecken und verschwanden, ohne sich zu verabschieden. Ich war wütend. Es gab kein Abendessen für uns, und ich war zu müde, um noch einmal zu kochen.

Ich versuchte, Greta klarzumachen, dass sie keine Fremden mitbringen und ihnen unser Essen geben darf. Kekse oder Süßigkeiten – kein Problem. Aber das Essen im Kühlschrank ist für die Familie. Greta wurde rot, warf mir Geiz vor und knallte die Tür so laut zu, dass die Scheiben klirrten. Sie verschloss sich und wollte nicht mehr mit mir reden. Ich fühlte mich schuldig, aber was sollte ich tun?

Ich kochte Kartoffeln, brote Frikadellen und rief alle zum Essen. Greta weigerte sich demonstrativ zu essen, als wäre ich ihr Feind. Morgens, bevor ich zur Arbeit ging, warnte ich sie: »Das Essen muss reichen, ich komme spät, kochen werde ich nicht.« Doch als ich nach elf Uhr heimkam, brätete mein Mann, Thomas, auf leeren Herdplatten Kartoffeln. Gretas Freunde hatten wieder den Kühlschrank leer geräumt. Meine Tochter saß in ihrem Zimmer und weigerte sich, mit mir zu reden.

Ich bin ratlos. Wie erreiche ich sie? Sie hört nicht zu, beschuldigt mich mit blödsinnigen Vorwürfen: »Du bist geizig, du magst meine Freunde nicht!« Vielleicht ist es die Pubertät? Oder haben mein Mann und ich in der Erziehung etwas falsch gemacht? Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll. Mein Herz zerbricht: Ich will, dass sie glücklich ist, aber so kann es nicht weitergehen.

Ich bin keine Knauserin, doch unser Budget ist am Limit. Thomas und ich rackern uns ab, um die Familie zu versorgen. Ich koche gerne etwas Leckeres für uns – und am Ende müssen Fremde satt werden. Meine Mutter sagt: »Nimm den Gürtel in die Hand!« Doch ich lehne Gewalt ab. Ich will eine friedliche Lösung, aber wie? Greta blockt ab, und ich spüre, wie ich den Kontakt zu meiner Tochter verliere.

Was würdet ihr raten? Wie erkläre ich Greta, dass ihr Verhalten uns belastet, ohne sie zu verletzen? Wie setze ich Grenzen, damit unser Haus nicht zur Kantine wird? Kennt ihr das? Ich brauche Hilfe – ich bin am Ende.

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