Es wurde eine Enkelin geboren, aber meine Schwiegertochter möchte meinen Hund nicht! Was soll ich tun? Ich weiß nicht, wie ich richtig handeln soll…
Ich habe beschlossen, hier zu schreiben, weil ich hoffe, dass viele mich verstehen. Vielleicht gibt jemand sogar einen Rat – habe ich recht, oder irre ich mich doch?
Ich habe zwei Söhne – Stefan und Andreas. Beide leben schon lange in Deutschland, aber in verschiedenen Städten. Stefan hat bereits eine Familie und eine kleine Tochter, während Andreas seine große Liebe noch nicht gefunden hat.
Als meine Jungs noch sehr klein waren, zerbrach unsere Familie – ihre Mutter und ich ließen uns scheiden. Das war eine schwere Zeit. Das Haus war leer, die Kinder vermissten ihre Mutter, und ich fühlte mich endlos einsam, zerrissen zwischen Arbeit und der Fürsorge für sie.
Um diese Leere ein wenig zu füllen und das Haus zu schützen, legte ich mir eine Hund zu – eine prächtige, kluge und treue Deutsche Schäferhündin namens Tessa. Wir lebten in einem Einfamilienhaus mit Garten und Hof, daher hatte sie genug Platz.
Tessa wurde nicht nur ein Haustier, sondern ein Teil der Familie. Ich war oft auf Geschäftsreisen, und wenn ich nicht da war, war sie die wahre Herrin des Hauses, bewachte es und kümmerte sich um die Kinder. Die Söhne liebten sie. Ich dachte sogar, dass es ohne sie viel schwieriger gewesen wäre, die Jungs großzuziehen.
Die Jahre vergingen. Die Söhne wurden erwachsen, und Tessa wurde alt. Als sie starb, war es, als hätte ich einen der mir nahestehendsten Menschen verloren. Ich versprach mir, nie wieder einen Hund zu nehmen – der Schmerz des Abschieds war zu groß…
Aber die Söhne zogen weg, und ich blieb ganz allein in einem großen, leeren Haus. In dieser Stille fühlte sich die Einsamkeit noch stärker an. Eines Tages wurde mir klar, dass ich nicht ohne einen Freund leben konnte.
So kam Red zu mir. Ein kleiner, kluger, anhänglicher Hund – ein echter Begleiter. Ich scherzte sogar, dass wieder ein Mann im Haus ist, wenn auch ein vierbeiniger.
Ich wusste, dass ich oft zu meinen Söhnen nach Deutschland reisen musste, daher suchte ich mir einen Hund aus, der mitreisen konnte. Fünfmal sind wir bereits ins Ausland geflogen! Immer halte ich mich an alle Regeln – buche die Tickets im Voraus, bezahle das Gepäck, halte ihn vor dem Flug auf Diät, um das Limit von 8 kg nicht zu überschreiten, gebe ihm Tabletten gegen Reisekrankheit… Manchmal scheint es, dass das Reisen mit einem Hund schwieriger ist als mit einem Kind!
Aber für mich ist er wie ein Kind. Der Einzige, der mich zu Hause empfängt, sich freut, wenn ich zurückkomme, und mich mit seiner Wärme wärmt.
Aber dann passierte etwas, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.
Stefans Tochter wurde geboren. Mein erstes Enkelkind! Ich war glücklich, wollte länger bei der Familie bleiben, helfen, mit der Kleinen spazieren gehen, nahe sein. Aber dann erfuhr ich, dass meine Schwiegertochter Red absolut nicht bei sich haben wollte.
Zuerst sagte sie, sie habe Angst vor Allergien beim Baby. Dann hieß es, der Hund bringt Schmutz ins Haus. Und dann schaffte sie sogar eine Katze an, als ob sie mir absichtlich keine Argumente mehr lassen wollte.
Ich konnte meinen Ohren nicht trauen. Mein Herz zerbrach.
Die Söhne – sowohl Stefan als auch Andreas – fingen an, mich zu überreden, Red vorübergehend in einer Tierpension unterzubringen. Sie waren sogar bereit, alles zu bezahlen, nur damit ich komme und länger bei ihnen bleibe.
– Vater, lass den Hund! Das ist doch nur ein Hund, und wir sind deine Kinder, dein Enkelkind! Kann man das vergleichen? – versuchte mich Andreas zu überzeugen.
Aber ich konnte nicht.
Wie sollte ich ihnen erklären, dass Red nicht nur ein Hund ist? Er ist mein Trost in der Einsamkeit. Mein Freund. Er schläft zu meinen Füßen, hört mir zu, wenn es mir schlecht geht. Er spürt, wenn es mir schlecht geht, und legt sich einfach neben mich, wärmt mich schweigend.
Ich konnte ihn nicht einfach in einem Hotel unter fremden Menschen lassen.
– Wer mich sehen will, muss auch meinen Hund akzeptieren! – entgegnete ich fest.
Die Söhne schauten sich nur an. Sie verstanden es nicht. Für sie ist ein Hund nur ein Hund. Für mich ist er der Sinn des Lebens.
Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird. Sie bestehen weiterhin darauf, und ich lehne ab.
Aber eines weiß ich sicher: Solange Red lebt, werde ich ihn nicht verraten. Er war da, als niemand sonst mich unterstützen konnte.
Ich werde ihn nicht verlassen. Selbst wenn das bedeutet, dass ich meine Enkelin viel seltener sehe, als ich es mir erträumt habe.
Dein Hund wird dich immer bedingungslos lieben.
Die Familie wohl eher nicht wie es scheint.
Noch Fragen?
Hallo Hund und Opa nicht traurig sein so gehts im Leben zu, wir Erwachsenen erwarten ,das unsere Kinder alles verstehen sollen aber das geht nicht denn auch unsere Kinder verändern sich so, wie wir es garnicht manchmal begreifen können,das liegt auch viel an der Umgebung und dem Partner ,wenn ich an deiner Stelle wäre würde ich mich nicht zu sehr ärgern denn die Kids merken und erkennen erst im Alter was sie dir angetan haben genieße Die Zeit mit deinem Hündchen und der ist dir auf jedem Fall dankbarer,die Kids werden erst dann kommen wenn es was zu erben gibt ,deshalb macht beide das beste du und der Hund aus dem Rest eures Lebens alles Gute und liebe Grüsse aus Deutschland
Würde sagen nicht ohne meinen Hund. Ich bin auch Inhaberin von einer Hündin. Sie ist ein Zwergpudel. Fährt auch überall mit. Wei sie immer für mich da ist. Für mich ist sie Familie. Ich würde nicht nachgeben. Der Hund versteht es nicht wenn man ihn lange allein lässt.