Eines Abends war ihre Geduld am Ende, als Paul überreagierte – er jagte sie hinaus, um auf der Treppe zu schlafen.

Hallo, ich möchte Ihnen von der Entscheidung zwischen Angst und Herz erzählen.

Sylvia lebte viele Jahre mit dem Mann, den ihre Mutter als Ehemann ausgewählt hatte.

Sie ertrug seine Streitereien und seine Trunkenheit, die oft in Prügeln endeten.

Aber als er sie aus der Wohnung warf und sie auf der Treppe schlafen musste, ahnte sie nicht, was er vorhatte, verließ ihn einfach und zog zu einer netten Nachbarin.

Sylvia und Paul zogen in unseren Wohnblock – als junges Paar, kurz nachdem sie geheiratet hatten.

Sie schienen beide verliebt und glücklich zu sein, so als ob sie trotz aller Umstände glücklich wären.

In den ersten Jahren war alles in Ordnung. Sie kamen sowohl miteinander als auch mit allen Nachbarn im Wohnblock gut aus. Wir hatten keine Probleme und sie auch nicht in ihrem Leben.

Alles änderte sich, als Pauls Firma in Konkurs ging und er wie viele andere in der Fabrik für einen Lohn arbeiten musste.

Es war, als wäre er ein anderer Mensch geworden. Wir sahen Sylvia oft mit einem blauen Auge, aber sie beharrte darauf, dass nichts Schlimmes passiert war, dass sie ihn liebte, weil sie ihre Eltern nicht enttäuschen wollte.

Eines Abends war ihre Geduld am Ende, als Peter überreagierte.

Er kam um 23.30 Uhr wie immer betrunken nach Hause und schlug mit den Fäusten auf seine Frau ein. Diesmal waren die Schläge heftiger, bis er Sylvia schließlich aus der Wohnung auf die Treppe warf.

Zu ihrem Glück war ihr Nachbar Jan ein freundlicher Mann, der schon lange in sie verliebt war, sich aber nicht traute, ihr das zu sagen.

Diesmal schritt er ein und nahm sie für die Nacht in seine Wohnung mit, um sie zu schützen.

Einen Monat später verkauften die beiden die Wohnung in unserem Wohnblock und zogen in eine andere Stadt, um von Paul getrennt zu sein.

Sie haben auch die Scheidung eingereicht, aber das verspricht ein langwieriger und schwieriger Prozess zu werden, denn Paul, der keine Wohnung für sich finden kann, weigert sich, sie zu akzeptieren, und droht damit, ihr die Scheidung zu verweigern.

Ich wünsche John und Sylvia, dass sie bis zum Tod zusammenleben, dass es ihnen gut geht und sie sehr glücklich sind.

Möge das Herz öfters über die Angst siegen.

 

 

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