Das Telefon ging um halb sieben in der Frühe, als Linde noch im Flur stand, einen Schuh in der Hand. Auf dem Display leuchtete „Hiltrud“. Sie ging nicht ran, bis der zweite Schuh saß, und drückte dann doch hin, klemmte sich das Handy zwischen Ohr und Schulter.
— Linde, ich brauche dringend vierzigtausend. Timo fährt in dieses Sprachferienlager, und dann noch Mathe-Nachhilfe, du weißt ja, was das heute kostet.
Kein „Guten Morgen“, kein „Wie geht’s dir“. Sofort vierzigtausend und Timo.
— Guten Morgen, sagte Linde.
— Ja, guten Morgen. Also, überweist du es heute? Sonst ist der Platz im Lager weg.
***
Timo wurde im Winter zu ihr gebracht, als er zwei Jahre und drei Monate alt war. Hiltrud stand auf der Türschwelle, eine Tasche über der Schulter, und neben ihr der Kinderwagen, in dem ihr Neffe schlief. Sie redete schnell, als hätte sie Angst, unterbrochen zu werden.
— Linde, nur ein paar Monate. Ich kann gerade wirklich nicht. Stefan ist weg, kein Geld da, ich muss eine Arbeit finden, aber mit ihm kann ich nirgendwo hin. Mama hat gesagt, du bist frei, für dich ist es leichter.
Frei. Dieses Wort hing in ihrer Familie an Linde wie ein Preisschild, das man nicht abkriegt. Einunddreißig, eine eigene Einzimmerwohnung in Neukölln, Buchhalterin bei einer Baufirma, nicht verheiratet, keine Kinder. Also frei. Also leichter.
— Hiltrud, ich habe einen Job. Ich gehe morgens um sechs aus dem Haus und komme abends um acht zurück.
— Es gibt doch eine Kita! Ich gebe dir Geld dazu, sobald ich was habe. Linde. Bitte.
Die Mutter rief noch am selben Abend an.
— Willst du deine eigene Schwester mit Kind auf die Straße setzen? Ihr Mann ist abgehauen, sie ist völlig durcheinander. Und du bist ganz allein, es fällt dir doch nicht schwer. Gott hat dir keine eigenen geschenkt, dann hilf wenigstens deinem Neffen.
Gott hat dir keine geschenkt. Auch das war gesagt worden. So nebenbei, wie über das Wetter.
Linde nahm Timo für ein paar Monate.
Aus den ein paar Monaten wurden so viele, dass Linde aufhörte zu zählen. Zuerst suchte Hiltrud Arbeit. Dann fand sie welche, aber mit dem Chef habe es nicht geklappt. Dann fuhr sie nach Sylt, um den Kopf freizubekommen, sie wäre fast verrückt geworden. Von Sylt schickte sie Fotos – sie auf einem Motorboot, sie mit einem sonnengebräunten Mann, sie im Restaurant. Geld schickte sie keins.
Timo kam in die Kita in Lindes Nähe. Linde stand um fünf auf, um ihn fertig zu machen, hinzubringen und dann noch zur Arbeit zu kommen. Er war oft krank, wie alle Kitakinder, und dann nahm Linde unbezahlten Urlaub oder saß nachts über ihren Berichten, um tagsüber bei ihm sein zu können. Sie kaufte ihm ein Kinderbett, später klappte sie das Sofa aus, weil das Bett zu klein wurde. Schuhe, Jacken, Mützen – das kaufte sich alles von selbst, ohne dass sie nachrechnete, denn ein Kind konnte man nicht in zerrissenen Sachen herumlaufen lassen.
Hiltrud tauchte alle zwei, drei Monate auf. Sie brachte ein Spielzeug mit, knuddelte Timo, weinte: „Wie ich dich vermisst habe, mein Schatz“, und fuhr zwei Stunden später wieder weg – sie hatte Termine, ein Treffen, einen neuen Mann, den man sich nicht vorstellen könne.
— Ein bisschen Geld für Windeln hättest du wenigstens dalassen können, sagte Linde einmal.
— Linde, mir geht es gerade echt schlecht. Sobald ich was habe, zahle ich alles zurück, auf den Cent genau.
Timo nannte Linde von sich aus „Mama Linde“. Niemand hatte es ihm beigebracht. Sie korrigierte ihn am Anfang und sagte, sie sei die Tante, aber er verstand es nicht, also ließ sie es.
Er schlief an ihrer Schulter ein, wenn sie ihm aus „Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer“ vorlas. Mit vier konnte er alle Buchstaben auswendig, weil Linde sie mit Magneten an den Kühlschrank hing. Er weinte, wenn sie zur Arbeit ging, und erwartete sie an der Tür, wenn sie zurückkam.
Fünf Jahre.
Hiltrud holte ihn im Sommer ab, kurz vor der Einschulung.
Sie kam als andere Frau an – rundlicher, in einem guten Mantel, mit ihrem neuen Mann Günter, der im Auto wartete.
— So, Linde, ich bin so weit. Günter verdient gut, wir haben eine Wohnung, ich bringe Timo in eine ordentliche Schule, bei uns gibt es ein Gymnasium gleich um die Ecke. Danke dir, natürlich, du hast mir sehr geholfen.
— Hiltrud, er ist sieben. Er hat sein ganzes Leben hier verbracht.
— Er ist doch mein Sohn. Tu nicht so, als wärst du nicht mit ihm verwandt. Ein Kind gehört zu seiner Mutter.
Timo wollte nicht weg. Er klammerte sich an Lindes Strickjacke und heulte so laut, dass die Nachbarn herausschauten. Hiltrud zog seine Finger genervt weg.
— Timo, hör jetzt auf, dich zu blamieren. Wir fahren zu Mami, bei Mami ist es schön, du bekommst dein eigenes Zimmer.
Linde saß im Flur auf dem Boden, während sie die Treppe hinuntergingen. Sie hörte, wie Timo auf dem Treppenabsatz weinte. Dann fiel die Haustür ins Schloss, und es war still.
Sie sammelte seine Buchstabenmagneten vom Kühlschrank und legte sie in einen Schuhkarton. Sie verstaute ihn im Schrank, auf dem obersten Fach.
Drei Jahre lang rief Hiltrud fast nie an. Zu Neujahr ein pflichtbewusstes „Frohes Fest“, zu Lindes Geburtstag fiel es ihr manchmal ein, manchmal nicht. Timo brachte sie nicht vorbei. „Linde, das ist so umständlich, quer durch Berlin zu fahren, er hat ja auch seine Kurse.“
Linde fuhr selbst hin. Sie brachte Geschenke mit und ging mit ihm am Wochenende im Park bei ihnen spazieren, wenn Hiltrud es erlaubte. Timo war größer geworden und schämte sich, sich draußen zu umarmen, aber im Park, wenn niemand hinsah, nahm er trotzdem ihre Hand.
Und dann hörten auch diese Treffen auf. Mal war Hiltrud mit Günter ins Ferienhaus gefahren, mal hatte Timo Nachhilfe, mal nahm sie einfach nicht ab.
Und dann: halb sieben Uhr morgens. Vierzigtausend.
— Hiltrud, warte. Was für vierzigtausend?
— Ich hab es doch gesagt. Ferienlager, Nachhilfe, und er braucht Sportzeug, er ist rausgewachsen. Bei mir ist gerade alles eng, Günter stellt seinen Betrieb um, alles steckt in der Firma. Aber du liebst ihn doch. Du hast ihn großgezogen. Es ist doch nicht schwer für dich.
Genau dieses „du hast ihn großgezogen“ hörte Linde zum ersten Mal seit drei Jahren. Vorher hatte es geheißen: „Er ist mein Sohn“, „Ein Kind gehört zur Mutter“. Und jetzt, wo Geld gebraucht wurde, hatte sie ihn großgezogen.
— Und Günter? Du hast gesagt, er verdient gut.
— Ich erkläre es dir – sein Geld steckt im Betrieb. Und überhaupt, was hat Günter damit zu tun? Er ist nicht der Vater. Stefans Kind. Na ja, meins.
— Und Stefan? Es ist sein Sohn. Lass ihn Unterhalt zahlen.
Am anderen Ende wurde schwer und gequält ausgeatmet.
— Linde, willst du mich verarschen? Ich habe Stefan seit hundert Jahren nicht gesehen, wo soll ich den suchen? Ich bitte dich, von Mensch zu Mensch. Deine eigene Schwester. Du hast dein Gehalt, deine Karriere, du lebst allein und gibst nur für dich aus. Ich bin Mutter, ich habe ein Kind.
— Du hast schon seit zehn Jahren ein Kind. Timo ist nicht gestern geboren.
— Na und? Kinder kosten ständig Geld! Du weißt das nicht, weil du keine eigenen hast!
Da war es. Linde war nicht einmal überrascht. Sie hatte gewusst, dass es kommen würde, sie hatte darauf gewartet, und trotzdem traf es sie, als hätte man ihr kochendes Wasser übergossen.
— Keine eigenen, wiederholte Linde. Darum habe ich deinen fünf Jahre lang großgezogen.
— Schon wieder diese alte Leier! Das ist hundert Jahre her! Warum kommst du immer damit – großgezogen, großgezogen. Habe ich dich gezwungen? Du hast ihn selbst genommen!
Linde kam an diesem Morgen zu spät zur Arbeit. Sie saß im Flur auf einem Hocker, in Schuhen und Mantel, und rechnete.
Sie hatte nie vorher gerechnet. Nicht gewollt. Aber dann nahm sie das Rezeptblatt vom Hausarzt, drehte es um und schrieb auf die Rückseite.
Kita: Sie zahlte selbst, sie hatte keinen Anspruch auf Ermäßigung, ein fremdes Kind, nicht auf ihren Namen angemeldet. Das ist eins. Kleidung, Schuhe: jede Saison neu. Das ist zwei. Spielzeug, Bücher, Lernspielzeug. Medikamente: Timo lag mit sechs Jahren an einer Lungenentzündung, sie nahm unbezahlten Urlaub. Zähne: Sie ging mit ihm zum Privatzahnarzt, weil man in der Kassenpraxis einen Monat Wartezeit hatte. Kinderbett, Sofa, Bettwäsche, Kindergeschirr.
Am Ende kam heraus: In fünf Jahren hatte sie so viel aus eigener Tasche bezahlt, dass man davon ein ganzes Jahr nicht hätte arbeiten müssen.
Und Hiltrud hatte keinen Cent dazugegeben. Nicht einmal. Nicht für Windeln, nicht für eine Jacke, nicht für Medikamente.
Und jetzt verlangte sie vierzigtausend. Heute. Damit der Platz im Ferienlager nicht wegginge.
Linde faltete das Blatt viermal und steckte es in ihre Tasche.
Am Abend rief Hiltrud wieder an. Diesmal ruhiger, von weitem ansetzend.
— Linde, hast du mal nachgedacht? Ich bestehe nicht auf vierzigtausend. Wenigstens dreißig. Wenigstens fünfundzwanzig, nur für das Camp.
— Ich gebe dir nichts, Hiltrud.
— Wie bitte – du gibst mir nichts?
— Genau das. Weder vierzig noch fünfundzwanzig. Du bist seine Mutter. Du hast ihn geholt, als es dir passte. Jetzt komm auch selbst für ihn auf.
— Linde!, ihre Stimme schoss hoch. Wie kannst du es wagen! Es ist Timo! Du hast ihn auf dem Arm gehabt!
— Ja, hatte ich. Fünf Jahre lang. Umsonst. Und du bist in der Zeit auf Sylt mit dem Motorboot gefahren. Ich habe dich gebeten, wenigstens Geld für Windeln dalassen – weißt du noch, was du geantwortet hast? „Ich zahle es zurück, sobald ich was habe.“ Wo ist mein Geld, Hiltrud? Auf den Cent genau, das hattest du versprochen.
— Du… du hältst mir alte Zeiten vor? Ich hatte damals andere Sorgen! Mein Leben fiel auseinander!
— Und meins nicht? Ich bin um fünf aufgestanden. Ich habe nachts Berichte fertig gemacht, um tagsüber bei ihm sein zu können. Ich bin drei Jahre nicht zum Heiraten gekommen, denn welcher Mann will schon eine Frau mit einem fremden Kind, das man nicht einmal adoptieren kann, weil die Mutter lebt und wohlauf ist und über die Meere schippert.
Am anderen Ende wurde geweint. Ob echt oder nicht – Linde hatte längst aufgehört, das zu unterscheiden.
— Ich dachte, du liebst ihn, sagte Hiltrud mit dünner Stimme.
— Tue ich. Darum gebe ich dir kein Geld. Weil es nicht ins Camp gehen würde. Ich kenne deine Camps. Such Stefan, beantrage Unterhalt – das ist legal und richtig. Oder frag Günter, wenn du schon verheiratet bist. Aber ich bin kein Geldautomat, der angeht, wenn bei dir mal wieder alles in der Firma steckt.
Die Mutter rief am Tag darauf an. Linde hatte gewusst, dass sie anrufen würde.
— Linde, was höre ich. Du hast deiner Schwester eine Absage erteilt?
— Hallo, Mama.
— Hallo hin oder her, antworte! Hiltrud weint, ihr Kind bleibt ohne Ferienlager, und du, seine eigene Tante, gönnst ihm keinen Cent! Schämst du dich nicht!
— Mama. Ich habe Timo fünf Jahre großgezogen. Wo war Hiltrud?
— Sie hatte eben eine schwere Zeit! Du bist wie so eine Staatsanwältin, rechnest alles nach! Fleisch und Blut, aber du tust, als wärst du fremd.
— Fleisch und Blut. Und als es für mich zu spät war, eigene Kinder zu bekommen, und ich mit einem fremden Kind dasaß, statt mein Leben zu leben – war das da auch Fleisch und Blut?
Die Mutter stockte einen Augenblick.
— Du hast doch selbst zugestimmt. Dich hat niemand gezwungen.
— Ich habe zugestimmt. Weil du gesagt hast: „Gott hat dir keine eigenen geschenkt, hilf wenigstens deinem Neffen.“ Erinnerst du dich? Hilf. Ich habe geholfen. Fünf Jahre. Und jetzt will Hiltrud mehr, und schon bin ich wieder die Böse.
— Sie verlangt nicht, sie bittet!
— Sie verlangt, Mama. Mit „du musst“ und „du hast ja keine eigenen“. Das ist keine Bitte.
— Das sage ich dir, Linde – die Mutter senkte die Stimme, und Linde spürte, dass jetzt das Urteil kam. Wenn du kein Geld gibst, brauchst du zu den Feiertagen gar nicht zu kommen. Wenn dir die Familie nichts bedeutet.
— Gut, sagte Linde. Ich komme nicht.
Sie legte als Erste auf. Früher hatte sie immer gewartet, bis ihre Mutter ausgeredet hatte.
Eine Woche später spielte Hiltrud ihre letzte Karte aus. Sie schrieb eine lange Nachricht, die den halben Bildschirm füllte.
Der Inhalt war einfach: „Wenn du so bist, erzähle ich allen, dass die leibliche Tante sich geweigert hat, einem Kind zu helfen. Dass sie ihn verlassen hat, ihn aus ihrem Leben geworfen hat, als er nicht mehr gebraucht wurde. Mal sehen, was die Leute von dir denken.“
Linde las sie, am Herd stehend. Sie las sie zweimal. Dann schrieb sie zurück, langsam, jedes Wort wägend.
„Erzähl es. Und ich zeige die Belege. Ich habe sie aufgehoben – Kita, Ärzte, alles. Fünf Jahre lang. Und ich erzähle, wie du nicht mal Geld für Windeln übrig hattest, während du auf Sylt herumgefahren bist. Und wie du Timo geholt hast, als es dir passte, und ihn danach drei Jahre nicht zu mir gelassen hast. Mal sehen, Hiltrud, wen die Leute verurteilen.“
Natürlich hatte sie nicht alle Belege. Ein paar waren übrig – Rechnungen aus der Privatpraxis, der Kitavertrag. Aber das wusste Hiltrud nicht. Und Hiltrud verstummte.
Für immer.
Der Frühling verging, der Sommer begann. Zum fünfundsechzigsten Geburtstag der Mutter wurde Linde nicht eingeladen. Sie erfuhr es, als ihre Cousine Fotos von der Feier postete: alle waren da, Hiltrud und Timo in einem neuen Hemd und die Mutter am Kopfende des Tisches. Ohne sie.
Linde sah Timo auf dem Foto an. Er war gewachsen, ein bisschen knochig geworden, wie alle Teenager, aber die Augen waren dieselben – sie hätte sie unter tausenden erkannt. Dieselben, die zu ihr aufgeschaut hatten, wenn sie ihm aus „Jim Knopf“ vorlas.
Der Anruf kam im Juni, spät abends, von einer unbekannten Nummer.
— Mama Linde? Die Stimme brach, sprang von tief auf hoch. Ich bin’s, Timo. Ich rufe vom Handy eines Freundes an. Mama erlaubt mir nicht, dich anzurufen, sie sagt, du hast uns verlassen.
Linde ließ sich auf den Hocker sinken.
— Timo. Ich habe dich nicht verlassen. Hörst du? Nie.
— Ich weiß, sagte er leise. Ich erinnere mich, wie du die Buchstaben an den Kühlschrank gehängt hast. Ich erinnere mich an alles. Nur Mama sagt was anderes.
Sie redeten ungefähr zehn Minuten. Über Schule, darüber, dass er sich jetzt für Roboter interessierte und irgendwas löten wollte. Linde hörte zu und wagte kaum zu atmen, um ihn nicht zu verscheuchen. Am Ende sagte er:
— Ich ruf dich wieder an. Sag nur Mama nichts, ja? Sonst nimmt sie mir das Handy weg.
— Ich sage nichts, versprach Linde. Ruf an, mein Schatz. Wann immer du willst.
Dann war die Leitung tot.
Er rief noch zweimal an. Dann hörte es auf – vielleicht hatte das Handy des Freundes kein Guthaben, oder Hiltrud hatte Wind davon bekommen. Linde wusste es nicht. Die Nummer, von der er angerufen hatte, meldete sich nicht mehr.
Sie holte den Schuhkarton vom obersten Schrankfach herunter. Öffnete ihn. Buchstabenmagnete – ein blaues A, ein rotes B, ein gelbes C. Alle Buchstaben, mit denen er lesen gelernt hatte, an ihrer Schulter.
Linde legte sie an den Kühlschrank. Einen nach dem anderen, wie damals. T, I, M, O. Sie blieb stehen und schaute. Dann holte sie das Handy hervor, suchte die letzte Nummer, von der er angerufen hatte, und speicherte sie. Unter den Namen „Timo“. Und legte das Handy auf den Tisch, Bildschirm nach oben, damit sie sehen konnte, ob es leuchtete.