Seine Frau ist an nichts anderem interessiert als an neuer Kleidung

Als Adam von der Arbeit nach Hause kommt, wirbelt seine Frau in ihren neuen Kleidern vor dem Spiegel herum, anstatt ihn zu umarmen. Er mag Sarahs Gleichgültigkeit nicht und kann sie nicht mehr ertragen. Sie beachtet ihn nur, wenn er etwas vorzeigen will. Heute… hat Sara so viel gekauft….. Sie möchte, dass ihr Mann etwas zu ihren neuen Kleidern sagt, aber Adam sieht sie gleichgültig an.

Adam nickt nur. Ihm ist klar, dass es sehr lange dauern wird, so dass er sich nicht entspannen oder einfach nur mit Sara reden kann.

Früher hat er sehr viel Zeit mit seiner Frau verbracht. Aber seit sie Geld haben, hat sich alles verändert. Neue Kleider, Schönheitssalons, Freunde. Seine Frau verbringt den ganzen Abend am Telefon. Sie hat ihre eigenen Angelegenheiten. Was sie gekauft hat, wohin sie gegangen ist, wen sie gesehen hat…. Sie hat überhaupt keine Zeit für Adam.

Inzwischen läuft Adams Geschäft immer besser. Sein Vater übergab alles an seinen Sohn und ging in den Ruhestand. Die Zeit verging und Adam verstand das Wesentliche des Geschäfts. Er hatte immer Zweifel, ob er das Richtige tat. Mit der Zeit lernte er, dass es besser war, auf sein Inneres zu hören. Sein Bauchgefühl ließ ihn nie im Stich.

Sein Geschäft florierte. Zu Hause herrschte Wohlstand. Sara machte weiterhin alles zu Hause und sagte oft, wie glücklich sie sei. Aber das überschüssige Geld machte sie schwindelig.

Heute wollte Adam nichts mehr von den neuen Kleidern seiner Frau hören. Er beschloss, zu seinem Vater zu gehen. Er musste mit ihm reden. Er hat genug von einem Leben, in dem seine Frau nur mit ihren Kleidern prahlt und nichts um sich herum wahrnimmt.

Der Vater war froh, seinen Sohn zu sehen. Es war lange her, dass sie sich gesehen hatten. Der Vater bemerkte sofort, dass es seinem Sohn nicht gut ging, setzte sich hin und betrachtete Adam genau. Der Sohn schwieg und begann dann zu erzählen.

Adam beklagte sich, dass seine Frau kein Interesse an ihm habe.

Der Vater hörte seinem Sohn zu und fragte dann:
– Trinkt sie?
– Nein.
– Betrügt sie dich?
– Nein, nein.
– Was willst du dann? Das Haus ist sauber, der Kühlschrank ist voll mit Essen. Und vergiss nicht, es kam nicht aus einem Restaurant, sondern wurde von den Händen deiner Sarah gekocht. Sie ist in Armut aufgewachsen. Du hast mir selbst davon erzählt. Geben Sie ihr die Möglichkeit, das zu genießen, wovon sie ihr ganzes Leben lang geträumt hat. Gibt sie ihr ganzes Geld aus?
– Nein.
Adam ist nach Hause gekommen. Warum ist er besorgt? Sara liebt ihn. Er muss ihr ein Geschenk kaufen, er hat seiner Frau schon lange nichts mehr geschenkt. Und was immer er sich kauft… lass sie in Ruhe. Saras Augen sind in solchen Momenten so glücklich.

 

 

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