– Schatz!!! – kam ein besorgter Schrei aus der Küche. – Schatz, was hat das zu bedeuten? Der Ehemann stand schnell vom Sofa auf und eilte zu der Stimme seiner Frau.

– Schatz!!! – kam ein ängstlicher Schrei aus der Küche. – Liebling, was hat das zu bedeuten?

– Was bedeutet das?

Der Ehemann stand schnell vom Sofa auf und eilte zu der Stimme seiner Frau.

– ‘Liebling, was ist denn los? – Maria stand in der Mitte der Küche und zeigte mit dem Finger auf den Tisch.

– Wohin? – verstand der Mann nicht.

– ‘Was ist auf diesem Teller?

– Kekse… – Jan zuckte mit den Schultern – Und was?

– Was meinst du – ihre Stimme zitterte vor Unmut.

– Was ist denn, mein Schatz? Ich verstehe das nicht… – Er verstand wirklich nicht, was seine Frau so sehr verletzte.

– Verstehst du denn nicht? Heute habe ich deine Lieblingskekse extra für dich gebacken, und du…. Warum konntest du sie nicht alle essen?

– Oh mein Gott… – … – mein Mann ist explodiert. – Du hast mich erschreckt. Das ist keine große Sache. Ich habe nicht ein paar Kekse gegessen.

– Ja, das stimmt. – Die Frau schloss die Augen und setzte sich auf einen Stuhl. – Es ist also alles wahr.

– Schatz, hör auf, du darfst dich nicht aufregen….

– Das war’s – sie schluchzte. – Ich habe nur zehn Kekse gebacken… Ich wollte dir eine Freude machen… Ich habe ein paar selbst gegessen und den Rest für dich aufgehoben. Ich habe mich zur Ruhe gelegt…. Ich habe geträumt, dass du dich freust, wenn du von der Arbeit zurückkommst und die Kekse siehst…. Und du… Du wolltest sie nicht essen.

– Was war passiert? – Er war schockiert über das Verhalten seiner Frau, versuchte aber sein Bestes, um sich zu beherrschen. – Was ist mit ihm los? Erkläre es mir!

– Wie wär’s mit was – seine Frau schüttelte tödlich den Kopf. – Wie wäre es mit was, wie wäre es mit was! Du isst 15 Torten deiner Mutter auf einmal. Und meinen magst du nicht, oder? Ich bin keine gute Gastgeberin, nicht wahr?

– Tja, mein Schatz… – Jan streichelte seiner Frau sanft über die Schulter. Ich war satt, weißt du. Nun, ich konnte nicht alles essen. ….

– Du konntest nicht essen? – Sie hob ihren Kopf und sah ihrem Mann traurig in die Augen. – Lügen Sie mich nicht an, nein. Ich verstehe das. Du hast sie einfach nicht gemocht. Und du warst hungrig… Du hättest sie alle essen können… Aber du magst nicht, wie ich koche. Du isst nur das Essen deiner Mutter und nicht das von mir. …. Gott, ich bin so hoffnungslos.

– Schatz, du musst dir keine Sorgen machen.

– Ja, ich kann nicht… – sie begann ihren leicht gerundeten Bauch zu streicheln….

– Das stimmt, Liebling, deine Mutter kann nicht kochen – sagte sie zu ihrem Bauch….

– So ein Pech… Wenn du auf die Welt kommst, wirst du mit einer schlechten Mama leben müssen….

– Na, mein Schatz! – Jan hielt es nicht mehr aus, – soll ich diesen halb aufgegessenen Keks essen?

– Nein, das will ich nicht.

– Und warum nicht?

– Weil du “halb aufgegessen” gesagt hast, als ob er halb fertig wäre. Und jetzt fühle ich mich auch ein bisschen unterernährt…. Ja, ich bin deine halbe… Eine unfertige Frau. Mutter, warum wurde ich in einem solchen Zustand geboren? Warum hast du mir nicht beigebracht, wie man kocht?

– Oh- sagt Jan, schnappt sich einen Keks vom Teller und schiebt ihn sich in den Mund.

– Untersteh dich, das zu tun! – Lass das! Du verschluckst dich noch!

Aber es war zu spät. Jans Augen weiteten sich, und er begann den Keks zu kauen und schickte ihn bald, wenn auch mit Mühe, mit einem lauten Geräusch in seinen Magen.

– Das war’s”, murmelte er nach einer Weile und schnappte nach Luft. – Der Konflikt war vorbei.

Maria  zog die Augenbrauen zusammen und schwieg verärgert.

Jan ging zum Kühlschrank, öffnete ihn, nahm eine große, sperrige Tüte heraus und stellte sie vor Maria  hin.

– Hier…

– Was ist das? – fragte sie.

– Das sind Muttis Kekse. Ich bin auf dem Heimweg kurz bei meiner Mutter vorbeigekommen. Sie rief mich an und bat mich, vorbeizukommen. Mama wollte dich mit köstlichen Leckereien erfreuen. Sie weiß, wie sehr du ihre Kochkünste liebst. Aber ich habe eine halbe Tüte auf dem Weg von ihr gegessen. Als ich nach Hause kam, waren deine auch noch da. Nun, ich habe sie auch gegessen…. Tut mir leid, ich konnte sie nicht alle essen…. Magst du Mamas Kekse?

– Nein… – antwortete seine Frau zögernd, aber ihre Hand griff unwillkürlich in die Tüte.

Auch Jans Hand streckte sich aus.

Eine halbe Stunde später war von den Keksen seiner Mutter nur noch eine leere Tüte und eine gute Laune übrig.

 

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