Monica dachte immer, ihre Schwiegermutter könne sie nicht leiden. Dann erzählte ihr ein Nachbar die Wahrheit

Die Mutter besucht ihren Sohn und ihre Schwiegertochter selten. Sie lebt auf dem Lande. Sobald Kate  in die Stadt kommt, kann sie nicht lange bleiben, sie will schnell wieder nach Hause. Und seit der Hochzeit ihres Sohnes kommt Kate  noch seltener. Immerhin hat sie mehr als einen Sohn.

Monika war darüber sehr besorgt. Sie war überzeugt, dass ihre Schwiegermutter sie nicht mochte und deshalb nicht kam.

Monika bat ihre Schwiegermutter, für zwei oder drei Tage zu kommen. Sie würde ihr die Stadt zeigen, sie würden spazieren gehen, in ein Café gehen. Kate war noch nie an solchen Orten gewesen. Aber die Frau zeigte nicht die geringste Lust, so etwas zu unternehmen. Sie lief schnell zum Bus. Monika weinte fast, so schlecht fühlte sie sich. Sie dachte, dass ihre Schwiegermutter sie nicht mochte und deshalb nie bei ihr übernachtete.

Der Grund für dieses Verhalten wurde den Jugendlichen von der Nachbarin ihrer Mutter erklärt, als sie ihre Eltern besuchten. Es stellte sich heraus, dass Kate  nicht an die Annehmlichkeiten der Stadt gewöhnt ist. Sie ist eine Dorfbewohnerin und hat alles in ihrem Garten. Deshalb will sie auch nicht im Haus ihrer Kinder schlafen.

Monica lacht. Sie hat sich ausgedacht, dass ihre Schwiegermutter sie nicht mag und sie deshalb nicht in der Stadt bleiben will. Seitdem kommen die jungen Leute oft ins Dorf, um ihre Eltern zu besuchen. Und wenn Kate  kommt, um die Kinder zu besuchen, bleibt sie nicht lange und geht gleich wieder nach Hause.

 

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