Es gibt Zeiten, in denen eine gewisse Negativität im Haus herrscht. Um ehrlich zu sein, bin ich nicht glücklich über den Pessimismus, der mich erfüllt, aber so ist es nun einmal. Ich kann es nicht ändern. Diese Negativität kam in mein Leben nach einigen unangenehmen Momenten mit Menschen.
Wahrscheinlich haben die Geschichten einen unangenehmen Eindruck in meinem Leben hinterlassen. Seitdem empfange ich nicht mehr gerne Besuch, geschweige denn gehe ich zu jemandem nach Hause.
1. Ein Besuch bei einer Freundin meiner Mutter –
Damals war ich noch jung. Meine Mutter hatte niemanden, bei dem sie mich lassen konnte, also beschloss sie, mich mitzunehmen. Tante Lucia lud meine Mutter und meinen Vater zu ihrer Geburtstagsfeier ein.
Aber sie hatte völlig vergessen, dass meine Eltern mich hatten. Auf der Türschwelle überreichte ich ihr einen Blumenstrauß. Meine Tante wurde blass und sagte:
– Hattest du nicht jemanden, bei dem du sie lassen konntest? Wir haben hier eine Feier, keinen Kindergarten. Wir hatten eine Abmachung.
Ich erinnere mich, dass ich bei diesen Worten sofort in Tränen ausbrach und darum bat, nach Hause gehen zu dürfen. Mein Vater holte mich ab und fuhr mich zum Haus meiner Großmutter. Ich habe noch lange geweint, wenn ich mich an diesen Moment erinnere.
Der zweite Besuch war ein Besuch aus der Sicht eines Erwachsenen. Wir hatten gerade angefangen, mit meinem zukünftigen Ehemann auszugehen. Er lud mich zu Silvester ein. Ich sagte zu.
Wir kamen schick gekleidet, ich trug ein schönes Kleid und Stilettos. Kaum hatten wir Platz genommen, wurde ich in die Küche gerufen, um die Salate zu schneiden.
Ich konnte die Salate zu Hause zubereiten. Mein Freund und ich hatten vorher gefragt, ob wir etwas kochen müssten. Sie sagten nein.
Ich habe meine Kleidung beschmutzt, ich war müde und wollte schlafen. Es war die schlimmste Feier meines Lebens.
Ein anderer Fall war ein Ausflug zu den Großeltern meines Mannes. Wir besuchten sie vor Ostern. Alles war großartig, bis sie uns aufforderten, Hühner für die Brühe zu fangen und zu schlachten.
Ich verstehe ja, dass sie alt sind und Hilfe brauchen, aber hätten wir nicht vorher gewarnt werden können?
Am Ostertag gingen mein Mann und ich müde und stinkend nach Hause. Alle Leute sahen uns mit einem Seitenblick an.
Ich werde mich für den Rest meines Lebens an diese drei Besuche erinnern. Seitdem hasse ich Gäste und ihre Besuche.
Wir wollen auch keine Gäste in unserem Haus empfangen. Man kann es nicht allen recht machen, und sie werden später über einen lästern.
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