Eine Freundin von mir hat es nur 3 Tage lang ausgehalten, ihren Großvater zu pflegen

Ich habe eine Bekannte namens Sara. Sie ist 40 Jahre alt. Sie sagte immer, dass ältere Menschen respektiert werden sollten und dass sie auf jeden Fall auf Freundlichkeit und Zuneigung reagieren würden. Sie schimpfte immer über Menschen, die sich über ihre älteren Verwandten beschweren. Sie nannte solche Menschen grausam.

– Was brauchen ältere Menschen? Für sie kochen, sie anlächeln, das ist alles!

Aber das Schicksal bestrafte sie dafür, dass sie so etwas sagte und dachte.

Eines Tages bat ich Sarah, sich um meinen Großvater zu kümmern. Mein Großvater ist 89 Jahre alt. Ich musste meinen Sohn in ein Sanatorium bringen und es gab niemanden, der sich um ihn kümmern konnte. Also bat ich Sara, mir zu helfen. Sie war einverstanden.

Der Großvater musste nur pünktlich gefüttert und mit Medikamenten versorgt werden. Sara zog für diese Zeit zu ihrem Großvater. Er war dagegen.

Am ersten Tag, zur Mittagszeit, stellte Sara ihrem Großvater eine Schüssel mit Suppe, ein Stück Brot, Tee und Kuchen vor die Tür. Dann ging sie zum Einkaufen. Als sie nach Hause kam, sah sie, dass ihr Großvater den ganzen Topf mit Suppe aufgegessen hatte. Natürlich tat ihm danach der Magen weh und er hatte Darmprobleme. Sarah war einfach erschöpft, als sie ihren Großvater zur Toilette führte. Er hatte seinen Appetit und sein Sättigungsgefühl schon lange nicht mehr unter Kontrolle.

Und am nächsten Morgen kam Sara wegen ihres Großvaters zu spät zur Arbeit. So kam es, dass Großvater auf die Toilette ging und dort über eine Stunde lang saß. Dann weigerte er sich, seinen Brei zu essen und warf seinen Teller auf den Boden. Und dann forderte er Sara auf, die Wohnung zu verlassen, weil sie ihn vergiften wollte.

Sara hatte weder am Tag noch in der Nacht Ruhe vor ihrem Großvater. In diesen drei Tagen war sie sehr müde. Sie hasste ihn einfach und konnte es nur schwer unterlassen, ihn zu schlagen und zu beleidigen.

Als ich nach Hause kam, rannte Sara aus der Wohnung, ohne sich zu verabschieden. Jetzt nimmt sie nicht einmal mehr Anrufe von mir entgegen. Wahrscheinlich hat sie Angst, dass ich sie bitte, sich wieder für ein paar Tage um ihren Großvater zu kümmern.

Es ist gut, weise zu sein, wenn man noch nicht erlebt hat, wie schwierig es ist, sich um einen alten und kranken Menschen zu kümmern….

 

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